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Was bitte ist Vaginismus?

Eine Wissenschaft, ein Fetisch oder doch eine verrük-kte Stilrichtung? Tatsächlich ist es ein Krankheitsbild.

Schon mal was von bekennenden „A-Sexuellen“ gehört? Tja, das sind Menschen die ganz einfach keine Lust auf Sex verspüren und damit – man kann es kaum glauben – glücklich sind.

Partnerschaft JA – Sex NEIN, danke. Diese Entscheidung hat nichts mit Religion oder missverstandener Opferbereitschaft am Hut. Eine verminderte Libido bringt es viel eher auf den Punkt.

Beim Vaginismus hingegen will Frau – kann aber nicht. Das Eindringen in ihren Körper wird zur Qual, zum unüberwindbaren Hindernis. Man könnte fast behaupten, der Vaginismus ist der beste Keuschheitsgürtel ever. Ein Leidensprozess ist vorhersehbar. Dieser beginnt mit massiven Selbstzweifeln wie: „Was ist nur los mit mir?“, „Ich bin hundertprozentig frigide“ usw.
Im ersten Moment würde man eine solche Begebenheit mit Sicherheit der – achso labilen – Psyche zuschreiben. Weit gefehlt, meine Damen. Nach hunderten Therapiesitzungen wird es noch immer keine Lösung für das Problem geben. Denn so sehr die Psyche will, so stark die Libido auch sein mag – die Vagina hat ihren eigenen Kopf.

Es gibt verschiedene Arten von Vaginismus (Scheidenkrampf), die ihren Ursprung zwar häufig in der Kindheit und Pubertät haben, jedoch rein therapeutisch nicht gelöst werden können. Eine begleitende Therapie ist aber sicher empfehlenswert. Die traditionelle Behandlung nennt sich Vaginaltraining. Dabei bleiben die Wahl des Übungsobjektes, welches in die Vagina eingeführt werden soll, und die Gestaltung des Trainings ganz der betreffenden Person überlassen. Ziel ist es, die Muskulatur schrittweise zu entspannen – und nicht wie fälschlich angenommen, die Vagina zu dehnen. Diese Behandlungsmethode nimmt allerdings sehr viel Zeit in Anspruch. Eine ganz neue Technik funktioniert mit dem Bakteriengift „Botulinum-Toxin“. Die Injektion in die Muskulatur muss punktgenau ausgeführt werden, um erfolgreich zu sein.

Allerdings bereitet mir diese Methode fast genau soviel Kopfzerbrechen wie die Diagnose. Ein paar Spritzen und gut ist. AAAAAAAH! Aber andererseits: In Zeiten von Akupunktur, Botox- und 3-Monatsspritzen – wird Frau auch das schaffen. Bleibt nur zu wünschen: Good F… äh Luck!

24.6.08 14:42
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(30.11.11 11:00)
Hi!
Sehr gut geschrieben über ein Problem das viele nicht kennen.
Selber davon betroffen weiss ich wie schwierig es ist das "Good F..." zu erleben ;-)
Leandra


Strammer Max / Website (25.1.13 22:12)
Solche Frauen kenn ich nicht.

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